Naturkosmetik
oder
Gut zu wissen, was drin ist …
Mit einem schönen Öl aus eurer Küche, etwas Honig, Salz und/oder Zucker, Apfelessig und vielleicht etwas Bienenwachs vom Imker um die Ecke habt ihr schon einige grundlegende natürliche Zutaten zur Verfügung, um daraus gesunde und nährende Kosmetik für eure Haut zu rühren, absolut alltagstauglich. Gebt ihr noch ein paar „exotische“ Mittel wie Lanolin (Wollwachs der Schafe) und ein Hydrolat hinzu – das ist das Wasser, das bei der Wasserdampfdestillation von ätherischen Ölen ganz nebenbei gewonnen wird und wegen seines vergleichbaren ph-Wertes ein wundervolles Hautpflegemittel ist – dann seid ihr schon in der Lage, eine Gesichtscreme selbst herzustellen. Wie das geht, zeige ich euch in meinen Kursnachmittagen zur Naturkosmetik, die ich in der Regel jährlich im Februar und November anbiete.
Und was ist das Gute daran? Ihr wisst, was ihr verwendet! Es braucht keinerlei künstliche Konservierungsstoffe, weil die natürlichen Zutaten diese Aufgabe bereits übernehmen, und ihr bringt euch aktiv in den natürlichen Kreislauf des Lebens in eurer unmittelbaren Umgebung ein. Denn ein Öl, was als Grundlage für eine Creme dient, können wir mit wilden Kräutern wie Brennnessel, Rotklee oder Schafgarbe und genauso gut mit den Früchten des Herbstes wie Hagebutte, Apfel und Quitte ausziehen … der Phantasie und Experimentierfreude sind keine Grenzen gesetzt.
Damit ihr eine Idee von der Wirkung habt: die Brennnessel richtet sich an die Akneproblematik, der Rotklee ist für die reife Haut geeignet, die Schafgarbe für die Menschen, die mit Couperose zu tun haben. Und während die Hagebutte eine narbenpflegende Wirkung entfaltet, spenden Apfel und Quitte aufgrund ihres hohen Pektingehaltes der Haut viel Feuchtigkeit. Außerdem werdet ihr feststellen, dass diese Kräuter und Früchte aus Wald, Wiese und Garten zum großen Teil wunderschöne Düfte entwickeln und damit unsere Sinne auf mehreren Ebenen ansprechen. Nun stellt euch vor, eine solche selbst gerührte Creme morgens und abends auf euer Gesicht auftragen zu können – es ist wie eine Streicheleinheit, ein liebevoller Kontakt zu sich selbst. Davon brauchen wir alle mehr!
Denn … wir haben häufig „eine dünne Haut“; wir sind „blass vor Schreck“ oder „rot vor Wut“, wir haben eine „Gänsehaut“ oder „kriegen Pickel“ - unsere Haut zeigt auch unser inneres Befinden. Seelisch und körperlich dient sie uns als Schutzhülle, sie wehrt Hitze und Kälte, Austrocknung, UV-Strahlen, Mikroben, Schmutz und Stoßeinwirkungen ab. Die zahlreichen Redewendungen, die mit ihr verbunden sind, bezeugen ihre Wichtigkeit in unserem System aus Körper, Geist und Seele: etwas „geht uns unter die Haut“, jemand ist „aus der Haut gefahren“, jemand „möchte nicht in der Haut eines anderen stecken“, jemand „kann nicht aus seiner Haut“.
Die Haut ist mit etwa zwei Quadratmeter Fläche und drei Kilogramm Gewicht unser größtes und nervenreichstes Sinnesorgan. Nutzen wir doch die Schätze der Natur, rühren wir selbst und bereiten uns das zu, was wir wirklich brauchen und was uns auf natürliche Weise pflegt!
Rührt mit und erlernt die einfachen Zubereitungen!
Alle gemeinsam gefertigten Produkte nehmt ihr mit nach Hause.
Sa, 17. Jan 2026, 14-17 Uhr 50 €
Naturkosmetik I
(Körperbutter, Schüttel-Lotion, Lippenpflegestift und Handmassage)
Sa, 18. Jan 2026, 14-17 Uhr 50 €
Naturkosmetik II
(Gesichtscreme, Deo, Peeling und Massage-Öl)
Sa, 31. Jan 2026, 14-17 Uhr 50 €
Naturkosmetik III - neue Rezepte
(Leichte Gesichtscreme, Zahnputzpulver, Rosenparfüm)